Heute nahm ich am Eifeler Cross-Duathlon in Schleiden teil, ein Duathlon bestehend aus 7km Laufen – 22km MTB und zum Abschluss nochmals 3,3km Laufen.
Letztes Jahr bin ich hier schonmal an den Start gegangen, und da mir die Veranstaltung sehr gut gefallen hatte wollte ich mir die diesjährige Ausgabe nicht entgehen lassen.
Das Streckenprofil hat es in sich, sowohl die Lauf- als auch die Radrunde sind gespickt mit steilen An- und Abstiegen (ca. 800hm verteilt auf 32km)
Da ich letztes Jahr beim Laufen überzogen hatte und beim anschliessenden MTB mit Krämpfen zu kämpfen hatte, wollte ich den Start dieses Jahr ruhiger angehen lassen.
Der Lauf hatte somit auch gut geklappt, ich bin einfach mein Tempo gelaufen ohne zu forcieren. Als es dann nach ca. 32min aufs MTB ging brauchte ich erstmal ein paar km ehe ich meine Radbeine „wiederfand“. Danach lief bzw. fuhr es sich aber ganz gut und ich konnte mich Platz um Platz nach vorne arbeiten. Besonders in den technischen Passagen konnte ich gegenüber den Duathleten Zeit gutmachen.
In der vorlzten Radrunde kündigten sich dann doch die gefürchteten Wadenkrämpfe an und in der letzten Radrunde musste ich einmal kurz anhalten da sich meine Linke Wade verkrampfte. Nach einmal Dehnen ging es glücklicherweise ohne allzu viel Zeitverlust weiter. Die grosse Herausforderung von Duathlons ist die ungewohnte Belastungsumstellung für die Muskulatur (Laufen-Rad-Laufen). Wer das nicht gewöhnt ist (so wie ich) hat schnell mit Krämpfen zu tun. Hätte den Wechsel doch mal öfters üben sollen im Training ;-)
Nach dem MTB-Part lag ich an 24. Position, jetzt ging es nur noch darum den Platz zu halten. Doch daraus sollte nichts werden. Die ersten Meter des abschliessenden Laufes waren alles andere als eine Wohltat: meine Beine fühlten sich an wie aus Beton, erst nach 1km ging es langsam aber stetig besser. Bis dahin hatte mich auch noch niemand eingeholt. Ich dachte schon jetzt hab ich es geschafft, doch zu früh gefreut: in der letzten steilen Bergabpassage habe ich wahrscheinlich nicht mehr bewusst auf meine Atmung geachtet, und es plagten mich anschliessend heftige Seitenstiche auf den letzten 2km. Ich konnte teilweise nicht mehr laufen, nur noch gehen war drin.
Schade, denn dadurch habe ich auf den letzten 2km noch 8 Plätze verloren was mich doch sehr geärgert hat.
Endergebnis: Platz 32 (von 105 Finishern)
Trotzdem hat dieser Wettkampf ein gutes Gefühl bei mir hinterlassen, besonders der MTB Part lief ganz zufriedenstellend.
Ein (hoffentlich) gutes Omen für das nächste MTB-Rennen in Pont am kommenden Wochenende.
Alexander
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